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Anlagenqualifizierung (DQ/IQ/OQ/PQ) für MedTech-Fertigung in der Schweiz
Qualifizierte Anlagen bedeuten auditfähige Nachweise, dass Installationsbaseline, Betriebsfenster und Leistung die URS und Risikokontrollen erfüllen. DQ/IQ/OQ/PQ plus abgestimmtes FAT/SAT bildet eine saubere Evidenzkette für die Freigabe.
Bei Lieferantenanlagen klappt das nur, wenn Akzeptanzkriterien, As-built-Konfiguration und Ausführungsnachweise vor der Freigabe fixiert sind.
Kontakt: info@techkrates.com • +41 783 20 66 33
Wo Qualifizierung in der Praxis scheitert
- Lieferantendokumentation fehlt, ist veraltet oder kommt nach der FAT.
- Akzeptanzkriterien sind nicht mit URS, Risiken oder Prozessgrenzen verknüpft.
- Die As-built-Konfiguration weicht von Zeichnungen, Versionen oder der URS ab.
- Kalibrierstatus ist unklar oder Messmittel sind nicht rückverfolgbar.
- Arbeitsanweisungen (WI) und SOPs entsprechen nicht dem qualifizierten Zustand.
- Utilities-Readiness ist nicht verifiziert (Strom, Druckluft, Netzwerk, Reinraum).
- FAT-Nachweise gehen in der SAT verloren und die Punch-List bleibt offen.
- PLC/HMI/Firmware-Versionen driften ohne geregeltes Impact Assessment.
Deliverables
- URS-Review und dokumentierte Gaps
- Risikobasierter Qualifizierungsumfang
- DQ / IQ / OQ / PQ Protokolle und Datenblätter
- FAT/SAT-Kriterien plus Punch-List-Workflow
- Ausführungsunterstützung (vor Ort oder remote)
- Berichte und ein QA-fähiges Evidenzpaket
- Requalifizierungs- und Wartungsempfehlungen
FAT vs SAT vs IQ/OQ – wie es zusammenhängt
FAT belegt vor Versand, dass die Lieferantenanlage die URS erfüllt. SAT bestätigt dieselben Kriterien nach Installation und Utilities-Anschluss. IQ fixiert die Installationsbaseline (As-built, Utilities, Kalibrierung), OQ prüft das Betriebsfenster mit kontrollierten Tests. PQ, falls erforderlich, belegt die Leistung unter Routinebedingungen. Zusammen entsteht ein nachvollziehbarer Freigabepfad.
So arbeite ich
Ziel klären
Anforderungen, Rahmenbedingungen und Akzeptanzkriterien festlegen.
Planen & Risiken reduzieren
Risikobasierter Umfang, Teststrategie und Dokumentations-Mapping.
Umsetzen & dokumentieren
Protokolle, Nachweise, Abweichungen und Berichte.
Übergabe
Sauberes Paket + Empfehlungen für Requalifizierung/Wartung.
Passende Einblicke
- IQ vs OQ Nachweise: was zählt (und was nicht)
- FAT vs SAT Akzeptanzkriterien, die Überraschungen verhindern
- Qualifizierungsdoku-Lücken, die Freigaben verzögern
Verwandte Leistungen
- Prüfstände & Vorrichtungen für Verifikation & Fertigung
- CSV/CSA für Produkt- und Fertigungs-Supportsysteme
FAQ
Was ist der Kernunterschied zwischen IQ- und OQ-Nachweisen?
IQ belegt die Installationsbaseline (Utilities, Konfiguration, Kalibrierung). OQ belegt die Leistung im definierten Bereich mit kontrollierten Tests und kalibrierten Messmitteln.
Was erwartet QA typischerweise bei Akzeptanzkriterien?
Kriterien müssen messbar sein, auf URS und Risikokontrollen verweisen und einer klaren Testmethode mit objektiven Pass/Fail-Daten zugeordnet werden.
Wie sollten FAT/SAT-Akzeptanzkriterien strukturiert werden?
Die Kriterien bleiben zwischen FAT und SAT identisch, sind URS-verknüpft und werden mit einer gemeinsamen Punch-List und klaren Schliessregeln übergeben.
Was, wenn Software oder Datenflüsse Teil der Anlage sind?
Wir richten den Qualifizierungsumfang an CSV/CSA-Anforderungen aus, damit PLC/HMI-Versionen und Datenintegrität abgedeckt sind, ohne unnötig zu testen.