Produktionsanlagen schneller freigeben – Qualifizierung (DQ/IQ/OQ/PQ) + praxisnahe Testautomation

Ich unterstütze MedTech-Fertigungsteams bei der Qualifizierung von Equipment, bei FAT/SAT sowie beim Aufbau von Prüfständen/Vorrichtungen, wenn Hardware der Engpass ist – mit auditfähigen Nachweisen und reproduzierbaren Ergebnissen.

Zürich • Schweizweit • Vor Ort & Remote

Englisch / Deutsch

DQ/IQ/OQ/PQ • FAT/SAT • Inbetriebnahme • Prüfstände & Vorrichtungen Verifikation (MSA/GR&R) • CSV/CSA • Embedded (Arduino/STM32) • Auditfähige Nachweise

MedTech-/Biotech-Fertigung • Reinraum-Equipment • Montage- & Prüfanlagen
Referenzen auf Anfrage • NDA-konforme, anonymisierte Beispiele

Leistungen

Drei fokussierte Angebote mit klarem Einstieg: Qualifizierung + FAT/SAT zuerst, ergänzt durch Engineering und CSV/CSA.

Primärer Fokus

A) Anlagenqualifizierung (DQ / IQ / OQ / PQ) + FAT/SAT

Auditfähige Protokolle, Unterstützung bei der Durchführung und Nachweispakete, damit Anlagen sicher freigegeben werden können.

  • URS-/Anforderungsreview & Gap-Liste
  • Risikobasierter Qualifizierungsumfang
  • DQ / IQ / OQ / PQ Protokolle (je nach Bedarf)
  • FAT/SAT Akzeptanzkriterien + Punch-List-Unterstützung
  • Unterstützung bei der Durchführung + Abweichungslog
  • QA-taugliche Berichte + Nachweispaket
  • Verifikationsmethoden, MSA/GR&R (Wiederholbarkeit/Reproduzierbarkeit), Nachweiserfassung

Sekundärer Fokus

B) Prüfstände / Prüfvorrichtungen (Mechatronik + Embedded)

Schnelle Prototypen für elektromechanische Testlösungen, ausgelegt auf Skalierung.

  • Vorrichtungen (Jigs), Lehren und kleine Prüfstände für Verifikation/Fertigung
  • Motion (Schrittmotoren/Servos), Sensorik, Sicherheitsverriegelungen
  • Embedded-Steuerung (Arduino/STM32), Datenlogging, einfache UIs
  • Einfaches PCB-Design bei Bedarf
  • Dokumentationsbrücke für regulierte Anforderungen (was später zu validieren ist, welche Nachweise zu erfassen sind)

SPS/PLC-Integration über Partnernetzwerk bei Bedarf.

Spezial-Track

C) CSV & CSA für Produkt- und Fertigungs-Supportsysteme

Risikobasierte CSV/CSA für Software- und vernetzte Systeme, die Produktentwicklung und regulierte Fertigung unterstützen. Fokus auf Intended Use, Datenintegrität und auditfähige Nachweise – ohne dokumentlastigen Overhead.

  • Validierungsplanung für komplexe Software und integrierte HW/SW-Systeme
  • Risikobasierter Scope nach Intended Use und Kritikalität
  • Testpläne, Skripte und Evidence Capture für Kern-Workflows
  • Traceability zwischen Anforderungen und Tests
  • Change-Impact-Assessments und Re-Validation-Strategie

Ausgerichtet an FDA-CSA-Guidance und GAMP 5 (2. Auflage) im Kontext.

So arbeite ich

Vier Schritte, die den Umfang eng halten und QA/Engineering zufrieden machen.

Ziel klären

Anforderungen, Rahmenbedingungen und Akzeptanzkriterien festlegen.

Planen & Risiken reduzieren

Risikobasierter Umfang, Teststrategie und Dokumentations-Mapping.

Umsetzen & dokumentieren

Protokolle, Nachweise, Abweichungen und Berichte.

Übergabe

Sauberes Paket + Empfehlungen für Requalifizierung/Wartung.

Preisgestaltung

Vorhersehbarer Umfang & transparentes Änderungsmanagement.

Vorgehen

Jedes Projekt wird individuell abgegrenzt. Die meisten Kunden starten entweder mit einem kurzen Paket mit fixem Umfang oder mit einem zeitbasierten Engagement für Durchführungsunterstützung.

Keine Überraschungen: Wir vereinbaren Umfang, Ergebnisse und Akzeptanzkriterien im Voraus. Änderungen laufen über einen klaren Änderungsantrag (Change Request).

Kostentreiber (und wie wir sie steuern)

  • Anlagen-Komplexität & Kritikalität (risikobasiert)
  • Reifegrad der Dokumentation (URS, Zeichnungen, Kalibrierunterlagen)
  • Ausführungsmodell (Dokumentation-only vs Co-Execution vs Full Execution)
  • Vor-Ort-Bedarf (Reinraum-Zeitfenster, Schichten, Reise)
  • Iterationen / Änderungsanträge (als klarer Änderungsprozess)

Schneller Einstieg

Bezahlte Erstschritte, die den Scope klären und die Umsetzung beschleunigen.

  • Qualifizierungs-Gap-Check: kurzer Doku-Review + priorisierte Massnahmenliste
  • FAT/SAT-Akzeptanzpaket: Kriterien + Checkliste + Punch-List-Template
  • Teststand-MVP-Discovery: Anforderungen + Architektur-Skizze + grobe BOM
  • CSV/CSA Scope-&-Risk-Review: Kritikalitäts-Map + Validierungspfad

Projekte

Kurz, anonymisiert und auf das Ergebnis fokussiert.

Qualifizierung von zwei neuen Produktionsmaschinen im Reinraum

Problem: Zwei Anlagen mussten mit klaren Akzeptanzkriterien und belastbaren DQ/IQ/OQ-Nachweisen freigegeben werden.

Was ich gemacht habe: Qualifizierungsplan aufgebaut, DQ/IQ/OQ-Protokolle erstellt und FAT/SAT sowie Reinraum-Durchführung begleitet.

Ergebnis: Schnellere Freigabe, weniger Abweichungen und ein sauberes QA-Nachweispaket.

Pulling-Machine-Prototyp für Materialtests

Problem: R&D brauchte einen schnellen Prototyp, um Risiken zu reduzieren und reproduzierbare Messungen zu erhalten.

Was ich gemacht habe: Aufbau mit Arduino-Steuerung, Schrittmotor, Linearachse, IR-Lampe und Pneumatik umgesetzt.

Ergebnis: Zuverlässige Messdaten und ein klarer Pfad zur Industrialisierung.

Verifikationsautomation mit kollaborativer Robotik

Problem: Manuelle Verifikationsschritte waren langsam, variabel und schwer skalierbar.

Was ich gemacht habe: Vorrichtungen und Abläufe für einen Omron-Cobot-Workflow mit Testautomatisierung und Nachweiserfassung definiert.

Ergebnis: Höhere Wiederholbarkeit und Durchsatz mit sauberer Dokumentation.

CSV → CSA für ein vernetztes Device-Add-On (US-Kontext)

Problem: Eine vernetzte Hardware-Erweiterung plus mehrere Software-Services (inkl. Cloud/Datenflüsse) mussten im US-/FDA-Kontext validiert werden. Viele Abhängigkeiten und häufige Änderungen führten zu wiederholten Validierungszyklen.

Approach: Risikobasierte CSV-Umsetzung (Scope nach Kritikalität), Traceability über HW/SW, Testskripte und Evidence Capture für Kern-Workflows und Datenintegrität, Abhängigkeits-Mapping, strukturierte Change-Impact-Assessments und Re-Validation. Im Verlauf schrittweise Übergang Richtung CSA, um Änderungen effizienter abzudecken und gleichzeitig auditfähige Nachweise zu sichern.

Result: Auditfähige Nachweise über integrierte Komponenten, schnellere Iterationen und klareres Change Control für ein komplexes vernetztes System.

Blog

Praxisnaher Leitfaden für MedTech-Fertigung (Englisch).

DQ vs IQ vs OQ vs PQ: Praxisunterschiede in der MedTech-Fertigung

Pragmatische Einordnung, was jede Qualifizierungsstufe nachweist und welche Nachweise in der Praxis zählen.

Über mich

Kurz, ohne Blabla.

Porträtfoto
  • Maschinenbau-/Mechatronik-Ingenieur mit Fokus auf regulierte Hardware in der MedTech-Fertigung.
  • Hands-on Umsetzung: von Anforderungen/URS über DQ/IQ/OQ/PQ bis zur Reinraum-Durchführung und QA-tauglichen Berichten.
  • Pragmatische Testlösungen: Vorrichtungen, Jigs, Automation, Prototypen.
  • Typische Tech: CAD-Design, einfaches PCB-Design, Arduino/STM32, Schrittmotoren/Servos, Sensorik, pneumatische Schnittstellen, Datenlogging & einfache UIs.
  • Basierend in Zürich, bei Bedarf schweizweit.
  • Erfahrung: Rückverfolgbarkeit, Risikomanagement, ECO/ECR, Obsoleszenz.
  • Regulatorischer Ansatz: klarer Umfang, evidenzbasiert, nachvollziehbar.
  • Sprachen: Englisch/Deutsch.

Boutique-Engineering-Studio. Ich setze Projekte selbst um und skaliere bei Bedarf über ein bewährtes Partnernetzwerk (Mechanik, Embedded, PCB, Fertigung). SPS/PLC-Integration über Partnernetzwerk bei Bedarf.

Fokus

Anlagenqualifizierung (DQ/IQ/OQ/PQ) • FAT/SAT Unterstützung • Inbetriebnahme • Verifikation (MSA/GR&R) • Prüfstände/Vorrichtungen & Jigs • Automation • Robotik (Cobots) • Prototypen • Produktivitätsverbesserungen

Umfeld

MedTech-/Biotech-Fertigung • reguliert • Reinraum / Produktion

Normen

ISO 13485 • ISO 14971 • IEC 60601 • IEC 62304 • ISO 11608 • ISO 14644 • ISO 12100 • ISO 13849-1 • IEC 60204-1 • 21 CFR Part 11 • EU GMP Annex 11 • GAMP 5 • MDR • IVDR

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